Suter Racing News


Roby Rolfo feiert seinen ersten Moto2-Podestplatz

Roberto Rolfo, Fahrer des Team Italtrans S.T.R. und gleichzeitig auch Testpilot von Suter Racing Technology, feierte beim Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring seinen ersten Podestplatz in der Moto2-Kategorie.

Der 30jährige Italiener, der auf langjährige Erfahrung in fast allen Straßen-Rennkategorien bauen kann, nutzte das neueste Chassis und die jüngsten Verbesserungen am Set-Up seiner Suter MMX zu einem Überraschungsschlag, bei dem er vom 13. Platz nach einer Runde mit einer imponierenden Aufholjagd bis zu Rang drei hinter WM-Leader und Rennsieger Toni Elias sowie seinem zweitplatzierten italienischen Landsmann Andrea Iannone aufrückte.

Der 19jährige Schweizer Dominique Aegerter bestätigte seine starke Trainingsleistung mit dem achten Platz vor Deutschlands Star Stefan Bradl. Der Franzose Jules Cluzel kämpfte sich auf Platz zwölf, während Shoya Tomizawa, Sieger des Saisonauftakts in Qatar und normalerweise einer der Schnellsten im Feld, mit einem Reifenproblem auf Rang 18 abrutschte.


Roberto Rolfo (44) vor Stefan Bradl (65)

Der Spanier Julian Simon startete aus der ersten Reihe, stürzte aber schon nach drei Runden an dritter Stelle liegend. Lokalmatador Arne Tode, der Sensationszweite im Training, stürzte ebenfalls, fuhr aber trotz eines gebrochenen Sitzes heroisch weiter und erreichte die Zielflagge.


Dominique Aegerter auf Suter-MMX

„Roby war einer der wenigen unserer Fahrer, der heute alles richtig gemacht hat“, lächelte Eskil Suter, Geschäftsführer von Suter Racing Technology. „Er war einer jener vier Suter MMX_Fahrer, die unser neues Chassis eingesetzt haben, und das hat ihm in Verbindung mit weiteren Verbesserungen am Basis-Set-Up das nötige Zutrauen gegeben. Mein Glückwunsch!“

„Leider hatten etliche der Suter MMX-Topfahrer Pech im Rennen. Arne Tode hat sich bei seinem Heimrennen vielleicht ein bisschen zuviel vorgenommen. Er wechselte im Rennen die Linie, geriet auf eine Bodenwelle und wurde ausgehebelt. Trotzdem ist es schön, dass er sein Potenzial gezeigt hat. Wenn du am Limit fährst, kann auch einmal ein Sturz passieren. Schnell zu sein und gelegentlich zu stürzen ist weniger schlimm als immer sicher, dafür aber langsam zu sein.“


Arne Tode / Suter-MMX / 2.ter im Qualifiying

„Shoya Tomizawa hatte Pech mit seinem Hinterreifen und verlor das meiste seiner Lauffläche. Er fuhr das Rennen quasi auf der Karkasse zu Ende, sein schwaches Resultat ist sicher nicht seine Schuld.“

„Julian Simon sah für mich wie der mögliche Rennsieger aus. Er fuhr mit dem gleichen harten Reifen wie Roby Rolfo, doch seine Rundenzeiten waren schon zu Anfang sehr schnell. Zum Rennende hin hätte er mit der harten Reifenmischung einen klaren Vorteil gehabt“.


Ergebnis Rennen:
1.Toni Elias / SPA / Moriwaki / 41:57,745 min.
2. Andra Iannone/ ITA / SpeedUp / +3,297 sek.
3. Roberto Rolfo / ITA / Suter / +6,574 sek..

8. Dominique Aegerter / SUI / Suter MMX / +11,373 sek.
9. Stefan Bradl / GER / Suter MMX / +13,152 sek.
12. Jules Cluzel / GER / Suter MMX / +17,666 sek.
18. Shoya Tomizawa / JAP / Suter MMX / +42,961 sek.
22. Claudio Corti / ITA / Suter MMX / +44,171 sek.
24. Vladimir Leonov / RUS / Suter MMX / 1,04,234 min.
25. Hector Faubel / SPA / Suter MMX / 1:19.211 min.
27. Arne Tode / GER / Suter MMX / 1:28.151 min.

DNF Mike Di Meglio / SPA / Suter MMX
DNF Robertino Pietri / VEN / Suter MMX
DNF Scott Redding / GBR / Suter MMX
DNF Julian Simon / SPA / Suter MMX

Weltmeisterschaft Konstrukteure
1. Moriwaki / 161 Pts.
2. Suter / 143 Pts.
3. Speed Up / 106 Pts.


Roberto Rolfo

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